Pressemappe
Mode, Design & Architektur
Für den Bereich der so genannten Angewandten Kunst gilt, was auch schon den anderen Sparten isländischer Kultur bescheinigt wurde: Schmelztiegel kreativer Energien zu sein.
Die Einzigartigkeit des aktuellen Mode- und Objektdesigns sowie der Architektur begründet sich in nicht geringem Maße aus der Geografie des Landes, ermöglicht doch die isolierte Lage Islands zwischen Europa und Amerika, trotz spürbarer Einflüsse von beiden Seiten des Atlantiks, den isländischen DesignerInnen und ArchitekInnen einen selbständigen und unabhängigen Stil zu kultivieren.
Designobjekte, wie ein Sessel, der einem das Gefühl gibt, in einer moosbedeckten Mulde zu sitzen, die Insel als Eiswürfel – als das coolste Produkt aus dem Norden bezeichnet – verchromte Kuhhörner als Kleiderhaken oder eine Wolldecke, die die tektonische Struktur der Insel wiedergibt, Accessoires aus Fischhäuten, umfilzte Steine und gehörnte, wollene Berge, verdeutlichen die Präsenz der isländischen Landschaft.
Sie ist mit Ihren Farbnuancen und der variierenden Oberflächentektonik – neben Tradition und moderner Lebenswelt – die vorrangige Inspirationsquelle für die Entwürfe der ModedesignerInnen.
In den Modekreationen finden sich die Schattierungen von Weiß, Violett, Grün, Braun und Grau des im Wechsel des Lichts sich zeigenden isländischen Hochlandes. Bordüren sowie extravagante Kragen aus Tüll erinnern an kristallinen Schnee oder Gletscherspalten. Stoffe wirken wie im Meer gewaschen, an der Küste getrocknet, gedehnt und gezwirnt oder es werden maskuline Elemente mit femininen Schnitten kombiniert und Garderoben für den Tag und für den Abend entworfen, deren Einzelteile sich ebenso kombinieren lassen wie die unterschiedlichen Kollektionen aus diversen Jahreszeiten und Jahren.
Mehr Informationen zu isländischem Design finden Sie auf der Webseite des Iceland Design Center.
