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Frauen Fische Fjorde

9.12.2011

frauenfischefjordeDer Literarische Salon Berlin stellt am 12. Dezember in Zusammenarbeit mit dem Bucher Verlag und der Autorin Anne Siegel das Buch „Frauen Fische Fjorde: Deutsche Einwanderinnen in Island" vor. Das Buch porträtiert sechs deutsche Frauen, die in der Nachkriegszeit als Landarbeiterinnen nach Island ausgewandert sind. Die in Köln und San Francisco lebende Autorin wurde in Island von der Staatssekretärin im Außenministerium mit den Worten begrüsst: "Sie haben ein wichtiges, bisher noch unangetastetes Kapitel der isländischen Geschichte aufgearbeitet."

April 1949: Auf Islands Bauernhöfen herrscht Frauenmangel, im Nachkriegsdeutschland kommen jedoch auf einen Mann fünf Frauen, viele von ihnen ohne Zukunftsperspektiven. Im Laufe dieses Jahres werden etwa 300 Frauen nach Island auswandern und die bislang größte Einwanderergruppe auf Island bilden. Die meisten der vom Krieg traumatisierten Frauen assimilieren sich erstaunlich schnell. Kaum eine der deutschen Landarbeiterinnen kehrt nach Deutschland zurück. Sie heiraten Isländer und gründen in der neuen Heimat Familien. Die heute noch Lebenden erzählen fast alle zum ersten Mal ihre Lebensgeschichte.

Die renommierte Autorin Kristín Steinsdóttir schrieb das Vorwort.

 

Moderation: Britta Gansebohm.
Veranstaltungsort: Der Literarische Salon Britta Gansebohm im BKA-Theater, Mehringdamm 34, Berlin-Kreuzberg, Termin: 12. Dezember, Beginn: 20 Uhr. Nähere Informationen unter: www.frauenfischefjorde.de, www.salonkultur.de.